Robert Schumann
Robert Schumann (1810 -1856) gehört ebenfalls zu den Großen der klassischen Musik. Bereits mit 7 Jahren erhielt er
Klavierunterricht, das Klavier spielen gab er jedoch später wegen eines Fingerleidens auf.
Als Schumann um 1840 heiratete komponierte er noch im gleichen Jahr zahlreiche Lieder. Nach seinem Jurastudium
war er zunächst Lehrer, Dirigent und Komponist, zunächst mit sehr mäßigem Erfolg.
1843 kam er ans Leipziger Konservatorium, 1844 war er als Chorleiter in Dresden beschäftigt und 1850 wurde
er städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Wegen einer Psychose unternahm Schumann 1854 einen Selbstmordversuch
und wurde anschließend in eine Psychiatrie eingeliefert, beziehungsweise hat er sich selbst dorthin begeben,
das konnte bis heute noch nicht abschließend geklärt werden.
Schumann hat in seinem Leben wie Mozart, zahllose Klavierstücke, Lieder, Sinfonien, Konzerte und sogar eine Oper geschrieben.
Die Genoveva. Er war musikalisch der Romantik zuzuordnen, doch zunächst wollten die Menschen lieber Musik von Beethoven
und anderen hören. Er war ein verkanntes Genie, seine Musik galt als zu schwierig, 1840 scheiterte er kläglich mit dem
Versuch seine "Neue Zeitschrift für Musik" in Wien zu etablieren.
Am 29. Juli 1956 starb Schumann dann in der Nervenheilanstalt nachdem ihn seine Frau Clara zuvor besucht hatte.
Einen Bewunderer hatte Schumann in Johannes Brahms. Schumann war sehr beeindruckt von dem können Brahms als
Pianist und sorgte dafür dass einige Stücke von ihm veröffentlicht wurden, außerdem erwähnte er ihn lobend in
seiner Zeitschrift. Brahms ließ sich von Schumann beeindrucken und führte manche seiner musikalischen Eigenarten
in den Folgejahren fort.
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